2001

K2 | 8611 m

Er gilt als der Schwierigste der Achttausender. Der K2 ist der Berg der Berge, eine einzigartige Pyramide aus Fels und Eis. Und er ist der Wunschtraum vieler ambitionierter Alpinisten aus der ganzen Welt. Doch nur den Wenigsten ist es vergönnt, den zweithöchsten Berg der Erde auch zu besteigen. Denn er ist eine unglaubliche Herausforderung, ein Kletterberg und in vielen Passagen blitzgefährlich.

Mit keinem anderen Achttausender hat Hans Kammerlander so sehr „gerauft“ wie mit dem K2. Er benötigte drei Anläufe, bis er endlich ganz hinauf gelangte. Einmal scheiterte er zudem in den Wirren der pakistanischen Behörden, ein anderes Mal verhinderten Erfrierungen, die sich Kammerlander am Kangchendzönga zugezogen hatte, eine geplante Besteigung. 1999 versanken Kammerlander und sein Partner Konrad Auer nur 170 Höhenmeter unter dem Gipfel in grundlos tiefen Schneemassen und mussten umkehren.

Ein Jahr später schneite es fast drei Wochen so gut wie ununterbrochen und schließlich zog Kammerlander erneut unverrichteter Dinge vom K2 ab. Erst 2001 und an der Seite des französischen Ausnahmebergsteigers Jean-Christophe Lafaille gelang ihm schließlich der Gipfel – obwohl er auch in dem Jahr schon fast die Hoffnung aufgegeben hatte. Die geplante Skiabfahrt brach Kammerlander schließlich ab. Aus gutem Grund.

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