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Hans Kammerlander schreibt einmal mehr Alpingeschichte: Als Erster
schaffte der Südtiroler Extrembergsteiger die zweithöchsten
Gipfel aller sieben Kontinente. Meist sind die "kleineren
Brüder" der "Seven Summits" mühsamer zu erreichen und schwerer
zu bezwingen.
Am 3. Jänner 2012 konnte Hans Kammerlander das vor drei Jahren
begonnene Projekt "Seven Second Summits" mit der Besteigung des
Mount Tyree 4.852m erfolgreich abschließen. Gemeinsam mit zwei
Österreichischen Alpinisten schaffte er den zweithöchsten Gipfel
der Antarktis.

Extrembergsteiger Hans Kammerlander
"Dieser Berg muss im 5. bis 6. Schwierigkeitsgrad geklettert
werden, dazu kommen 2.200 Höhenmeter über eine blanke Eisflanke,
die Hans am Aufstiegstag bei Wind und extremer Kälte zu
bewältigen hatte" weiß sein Manager Sigi Pircher zu berichten.
Nach der erfolgreichen Besteigung hat sich Hans Kammerlander
"müde, aber sehr entspannt" am Telefon gemeldet.
Die Alpinisten wollen sogar noch einige Klettertouren in der
Antarktis anhängen. Die Rückkehr ist spätestens am 26. Jänner
geplant, möglicherweise aber auch früher.

Mount Tyree 4.852m
Hans Kammerlander
Der einsame Riese – Mount Tyree 4.852m
Seit seiner Erstbesteigung im Jahr 1967 durch John Evans and
Barry Corbet standen bis heute erst sieben Menschen auf dem 4852
Meter hohen Berg. Die letzte erfolgreiche Expedition brachte
Conrad Anker and Alex Lowe 1997 auf dem Gipfel des
Antarktis-Riesen.
Von den technischen Anforderungen her, gilt
der Mount Tyree weit schwieriger zu besteigen als der Primus des
antarktischen Kontinents, der Mount Vinson (4.892 m). Eine
Eigenheit, die der Zweite mit den anderen Gipfeln der "Seven
Second Summits" teilt.

Übergabe der CARINTHIA-Ausrüstung für die
Antarktisexpedition an Hans Kammerlander
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